Kurzbeschreibung

Courtage ist die Vergütung für die Vermittlung von Immobiliengeschäften, auch Maklerprovision genannt.

Sie haben schon mal von einer Courtage gehört, aber wissen nicht so recht, was sich dahinter verbirgt? Kein Wunder! Die Immobilienwelt strotzt nur so vor Fachbegriffen, die sich oft ein bisschen mysteriös anhören. Aber keine Sorge, wir klären Sie auf und machen Sie zum Profi in Sachen Courtage.

Was versteht man eigentlich unter einer Courtage?

Ganz einfach gesagt, ist die Courtage das gute Stück Geld, das man einem Immobilienmakler für seine Dienste über den Tisch schiebt. Der Makler bringt Käufer und Verkäufer zusammen oder Mieter und Vermieter, und dafür bekommt er eben eine Courtage. Ja, man könnte es auch Provision nennen. Der Unterschied ist nur, dass die Courtage oft im Zusammenhang mit Immobilien auftaucht.

Wie setzt sich die Höhe der Courtage zusammen?

Die Höhe der Courtage hängt vom Kaufpreis der Immobilie ab – eine simple Prozentrechnung. Üblicherweise bewegt sich dieser Wert in Deutschland zwischen 3 und 7 Prozent. Das klingt erstmal nicht wenig. Aber hey, Makler bringen schließlich Käufer und Verkäufer zusammen, die sich ohne deren Hilfe vielleicht nie getroffen hätten! Und das ist schon einige Euros wert, oder?

Wer zahlt die Courtage?

Das ist so eine Frage, die vielen auf der Zunge brennt. Seit ein paar Jahren gibt es eine klarere Regel: Bei Immobilienkäufen teilen sich Käufer und Verkäufer die Courtage in den meisten Fällen. Das Bestellerprinzip gilt hier nur im Mietwohnbereich. Wer also den Makler beauftragt, zahlt – zumindest, was die Miete angeht. Klingt fair, oder?

Gibt es Unterschiede zwischen Courtage und Provision?

Gute Frage! Während die Courtage oft im Immobilienbereich genutzt wird, trifft man den Begriff Provision in anderen Bereichen an, wie bei Versicherungen oder Handelsgeschäften. Beide Begriffe meinen dasselbe: Eine Vergütung für geleistete Dienste. Eine Provision ist quasi das universelle Äquivalent zur Courtage, das man überall antrifft, wo jemand erfolgreich vermittelt.

Können Courtagen verhandelt werden?

In der freien Marktwirtschaft – warum nicht? Zumindest im Rahmen gewisser Regularien. Natürlich hängt das vom guten Willen des Maklers und Ihrer Verhandlungsgeschick ab. Haben Sie ein schlagkräftiges Argument oder einen charmanten Verhandlungspartner an Ihrer Seite, können Sie vielleicht das eine oder andere Prozent herausschlagen.

Sind Courtagen steuerlich absetzbar?

Ja, teilweise. Wenn die Immobilie als Kapitalanlage dient, kann die Courtage steuerlich abgesetzt werden. Das heißt, sie fließt in die Werbungskosten ein. Wohnen Sie selbst in der gekauften Immobilie, ist sie leider nicht absetzbar. Da merkt man mal wieder, dass die Steuerwelt oft mehr Fragezeichen als Antworten produziert.

Danach wird auch oft gesucht:

Provisionsfrei, Maklergebühr, Notarkosten, Grunderwerbssteuer, Grundbuch, Bestellerprinzip, Eigentumswohnung, Kapitalanlage, Vermietung, Rendite, Nebenkosten.