Kurzbeschreibung

Flächenermittlung ist die Bestimmung der genauen Größe und Lage einer Fläche.

Die Flächenermittlung ist in der Immobilienwelt ein quirliges Thema, das oft aufkommt, wenn es um den Kauf, Verkauf oder die Bewirtschaftung von Immobilien geht. Häufig fragen sich Investoren, warum dieser Prozess so wichtig ist, besonders wenn sie bei ihrer Geldanlage auf möglichst wenige Unbekannte stoßen wollen.

Was versteht man unter Flächenermittlung?

Flächenermittlung bedeutet, die genaue Messung und Berechnung der Flächen in Gebäuden oder auf Grundstücken vorzunehmen. Stellt euch vor, ihr kauft ein neues Zuhause oder habt ein Büroprojekt in Aussicht — bevor ihr den schönen Teppich oder die Supersofas kauft, wäre es gut zu wissen, ob das alles auch passt, oder? Da kommt die Flächenermittlung ins Spiel. Sie klärt, wie viel Quadratmeter tatsächlich zur Verfügung stehen und sorgt so für keine großen Überraschungen. Für Investoren ist sie essenziell, da viele wichtige Parameter wie Mieteinnahmen oder Renovierungskosten davon abhängen.

Wie wird die Flächenermittlung durchgeführt?

Man könnte denken, ein Maßband und ein Bleistift reichen aus. Doch die korrekte Flächenermittlung ist komplexer und folgt klaren Vorschriften. In Deutschland orientieren wir uns an Normen wie der DIN 277 oder der Wohnflächenverordnung (WoFlV). Es gibt Unterschiede, je nachdem, ob es sich um Wohnflächen, Nutzflächen oder Verkehrsflächen handelt. Ein Großteil der Flächenvermessung erfolgt heutzutage mit Lasermessgeräten, die schnell und präzise arbeiten, sodass Messfehler minimiert werden. Architekten und Bauingenieure nehmen oft diese Aufgabe wahr, speziell wenn es um umfangreiche Immobilieninvestments geht.

Warum ist Flächenermittlung für Immobilien-Investments wichtig?

Stellen Sie sich vor, jemand verkauft Ihnen ein Haus mit einem großen Garten, aber zum Schluss stellt sich heraus, dass der Garten kleiner ist als angegeben. Bäm, schon haben Sie viel Geld umsonst ausgegeben. Die Flächenermittlung hilft, solche unerfreulichen Überraschungen zu vermeiden. Sie ist das Rückgrat für faire Marktbewertungen und gewährleistet Transparenz. Bei Immobilieninvestitionen, wo jeder Quadratmeter zählt, sind exakte Flächenangaben Gold wert. Kein Käufer möchte Geld für eine Phantom-Quadratmeter-Wohnung ausgeben!

Gibt es Unterschiede zur Wohnflächenberechnung?

Flächenermittlung und Wohnflächenberechnung — sie klingen wie das gleiche Ding, sind es aber nicht so ganz. Während die Flächenermittlung allumfassend jede Fläche, die zu einem Gebäude gehört, vermisst, konzentriert sich die Wohnflächenberechnung speziell auf die Flächen, die als wohnlich nutzbar sind. Das eignet sich hervorragend für die Eintracht in Mietverträgen und Dokumentationen. Unterschiedliche Berechnungsgrundlagen wie Dachschrägen und Balkone können beeinflussen, was wirklich als Wohnfläche zählt. Hier wird der spitzbübische Bauherr von einem professionellen Vermesser geschlagen!

Wusstest du das?

Die Flächenermittlung ist voll von faszinierenden Details. Eine zum Beispiel? Bei Altbauten gibt es häufig differierende Angaben zwischen tatsächlicher Nutzfläche und den im Grundbuch verzeichneten Flächen. Historische Umbauarbeiten und Anbauten, die möglicherweise nicht registriert wurden, führen bisweilen zu solchen Diskrepanzen.

Danach wird auch oft gesucht:

Wohnflächenberechnung, DIN 277, WoFlV, Flächenberechnung, Immobilienbewertung, Grundflächenzahl, Mietertrag, Nettogrundfläche, Baunutzungsverordnung